HoPE - Homeless Paws Endeavour
Ein kleiner Verein stellt sich vor

Gegründet wurde der Verein Homeless Paws Endeavour am 5. Oktober 2016 von Kathrin Arnold und Knut Becker. Nach längerer und reiflicher Überlegung und dem Zuspruch von Freunden wollten wir unsere Ziele, Tieren - insbesondere den Hunden in Rumänien - zu helfen auf eigenem Weg umsetzen. Aufgrund der Mitgliederzahl konnte der Verein zu diesem Zeitpunkt noch nicht in das Vereinsregister eingetragen werden. Am 16. November 2017 folgte schließlich der Eintrag ins Vereinsregister Mannheim. 

Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit erfolgte durch Freistellungsbescheid vom 28.10.2016 durch das Finanzamt Heidelberg. Somit sind wir auch berechtigt Spendenbescheinigung auszustellen.

Wir sind ein kleiner Verein, der gerne noch wachsen möchte, um mehr Möglichkeiten zu haben, den Tierschützern vor Ort in Rumänien zu helfen. Ein Hauptziel stellen dabei die Kastrationen dar. Wir hoffen, dass wir Gönner und Sponsoren finden, um das ein oder andere konkrete Kastrationsprojekt auf die Beine zu stellen. Durch die Übernahme von Patenschaften könnten wir außerdem regelmäßig den Tierschützern finanzielle Mittel zur Verfügung stellen, damit für Unterbringung und tierärztliche Betreuung gesorgt werden kann.

Selbstverständlich sind neue Mitglieder ganz herzlich willkommen!

 

Die Vorsitzende - Kathrin Arnold

Ich wurde am 30. Dezember 19Kathrin Arnold - Homeless Paws Endeavour70 in Nördlingen / Bayern geboren und bin in einem 1000-Seelen-Dorf aufgewachsen. Schon immer wollte ich Tiere um mich haben. Meine große Liebe galt dabei vor allem den Pferden. So lag es Nahe, dass ich mir den Wunsch nach einem eigenen Tier erfüllte sobald ich finanziell (nach meiner Lehre zur Schriftsetzerin) dazu in der Lage war. Mit dem Tod meiner Trakehnerstute im August 2017 ging für mich die Ära als Halterin eigener Pferde leider zu Ende.

Zum Auslandstierschutz kam ich rein zufällig. Ich hatte bereits einen Chihuahua-Rüden aus einem deutschen Tierheim, den ich ca. 8-jährig zu mir geholt hatte. Zu diesem kam 2007 der Chihuahua-Mix-Welpe Shivas aus Spanien hinzu. Als wir unseren Chi im Alter von ca. 16 Jahren schließlich über die Regenbogenbrücke gehen lassen mussten, zog die Mix-Hündin Bali aus Malta noch bei uns ein.
Schließlich wurde ich 2013 auf die Zustände in Rumänien aufmerksam und wollte helfen. Ein dritter Hund war mir damals zu viel, so dass ich mich entschied, es als Pflegestelle zu versuchen. Mein erster Anlauf war ein privates Shelter in Bistrita. Dann stieß ich bei meiner Recherche auf Animal Souls, die gerade in Luxemburg gegründet hatten. So kam schließlich die erste Fellnase zu mir auf Pflege. Von dieser Zeit an beschäftigte ich mich auch intensiv mit dem "Elfer", wie der §11 TierSchG in Tierschutzkreisen gerne genannt wir.

Die Mithilfe im Verein begann mir immer mehr Spaß zu machen. So bot ich an, eine Homepage aufzubauen und wurde immer mehr in den Verein einbezogen bis ich schließlich auch als 2. Vorsitzende in die Vorstandschaft nachrückte. Als 2015 schließlich die Neugründung in Deutschland anstand, war ich als Gründungsmitglied mit von der Partie und übernahm das Amt des Kassenführers.
Außerdem legte ich im Juli 2015 die Sachkundeprüfung für die Erlaubnis nach §11 TierSchG beim Veterinäramt Rhein-Neckar-Kreis ab und war somit auch verantwortlich für die Veterinärangelegenheiten (Transport, Pflegestellen etc.).

Im Mai 2016 reiste ich mit Animal Souls zum ersten Mal per Auto nach Rumänien und konnte dort die Verhältnisse live miterleben, was nicht immer ganz einfach war. Ausgerechnet als wir auf dem Weg zurück nach Deutschland waren, traf mich ein harter Schicksalsschlag, denn an diesem Tag starb Tom, einer meiner Pflegehunde, der schließlich bei mir geblieben ist. Ich durfte ihn nicht mehr lebend wiedersehen.

Nach dieser Reise war alles anders. Alles veränderte sich und schließlich wurde mir klar, dass ich andere - eigene - Wege gehen musste. So entstand schließlich mein Wunsch nach dem eigenen Verein.

Das Helfer-Team

Daniela Herzig-Hofmann

Ich heisse Daniela Herzig-Hofmann und helfe jetzt seit mehreren Jahren Any Zorila und ihrer Tochter Diana in Braila, sich um die Strassenhunde dort und vor allem um die Shelterhunde zu kümmern, diese liegen mir aufgrund der katastrophalen Zustände dort besonders am Herzen.

Mit den Zuständen in Rumänien beschäftige ich mich intensiv seit 2014, seitdem ich meine erste Hündin Aisha von dort adoptiert habe. Seitdem lässt mich das Leid der Tiere und der Menschen, die ihnen versuchen zu helfen, dort nicht los. 

Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto grösser ist sein Anrecht auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit. 
(von Mahadma Gandhi)